Grenzgänger
oder
Mein Großvater war ein Quantenphysiker
ein Film von
Bertram Verhaag
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Von den
Wissenschaften
zu den
Machenschaften
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Als Grenzgänger zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit
plädiert der Physiker und Heisenberg-Nachfolger HANS PETER DÜRR
nicht nur für eine neue Ethik in den Naturwissenschaften, sondern
er greift Themen auf, die unsere globale Situation in einem veränderten
Licht erscheinen lassen. Die zweckfreie Grundlagenforschung drängte
er zurück zugunsten einer praktisch orientierten Erforschung der Überlebensfragen
der Menschheit. Unser Umgang mit der Natur ist von krassen Widersprüchen
gezeichnet: Hier wird an der Neuerfindung des Lebewesens genetisch gearbeitet,
dort für den Schutz der gefährdeten Natur gekämpft. Zum
einen hält sich der Mensch für Gottvater, zum anderen sieht er
sich als Opfer bedrohlicher Naturveränderungen. Können wir unser
Verhältnis zur Natur normalisieren?
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Für Dürr ergab sich daraus die Notwendigkeit
eines neuen Naturverständnisses vor allem in Politik, Technik und
Wirtschaft. Unser Handeln darf nicht auf Ausbeutung, Überwindung und
Beherrschung der Natur ausgerichtet sein, sondern auf volle Kooperation
mit der Natur. Denn: Die Natur kann letztlich ohne den Menschen leben,
aber der Mensch nicht ohne die Natur. |
Unser Handeln darf nicht auf Ausbeutung, Überwindung und Beherrschung
der Natur ausgerichtet sein, sondern auf volle Kooperation mit der Natur.
Denn: Die Natur kann letztlich ohne den Menschen leben, aber der Mensch
nicht ohne die Natur.
Der enorme Aufschwung der Wirtschaft in den industrialisierten Ländern
beruht bei dieser Betrachtung gewissermaßen auf einer Bankraub-Mentalität.
Wertschöpfung und Produktivität orientieren sich, bildlich gesprochen,
an der Investition von immer besseren, raffinierteren und meist auch teureren
Schweißgeräten, mit denen immer dickwandigere Naturtresore mit
großen, in der Vergangenheit angesammelten natürlichen Schätzen
wie Kohle, Erdöl etc. aufgebrochen werden. Die Bestohlene ist unsere
Natur, die nicht nur unsere Umwelt, sondern unsere Mitwelt ist, in die
wir auf komplexe Weise existentiell eingebettet sind. In gewisser Weise
berauben wir uns also selbst.
Ohne ein Wort Kommentar folgt der Film in sehr unterhaltender und spannender
Erzählweise der persönlichen und wissenschaftlichen Biographie
des Quantenphysikers Hans Peter Dürr. Metaphern- und bildreich werden
uns seine Gedanken spielerisch vor Augen geführt.
1987 WURDE HANS PETER DÜRR DER ALTERNATIVE NOBELPREIS VERLIEHEN
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Homepage
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65 Mark
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incl. Versand
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Rechnung liegt bei
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Nur für privaten Gebrauch
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Ein E-mail genügt:
sales@denkmal-film.com
Technical Information:
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Länge 93 Minuten
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Stereo
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gedreht auf Digital Betacam 16:9
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Credits:
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Buch u. Regie BERTRAM VERHAAG
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Kamera WALDEMAR HAUSSCHILD
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Ton ZOLTAN RAVASZ
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Schnitt THOMAS POLZER
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Musik WOLFGANG NEUMANN
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Kamerassistenz CHRISTINA SCHULTZ
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Produktionsbüro GABI RUSS-LEUBL
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Produktionsleitung ARLON GILK
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Online FRANK HEIMANN
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Mischung WOLFGANG NEUMANN
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Sprecher CHRISTIANE BLUMHOFF
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MARTIN ÖSTREICHER
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Produzent CLAUS STRIGEL
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Redaktion HUBERT VON SPRETI
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FILM UND TELECLUB, BAYERISCHER RUNDFUNK
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